ICH DACHTE MAN DARF ALLES

 (eng. I thought everything was allowed)

is a theatre project inititated by the artists Anna McCarthy and Hedwig Eberle, involving 40 befriended artists and musicians that took place in the Maximiliansforum in Munich, Germany 2011.
The artists Manuela Gernedel, Sebastian Kellig, Jürgen Schlattl and Hank Schmidt In Der Beek each wrote a play, thematising such things as love, big city freedom, coffee- and cake-addicted kids, language barriers and lazy artists.


A surreal slapstick crime novel. "CRAP" by Jürgen Schlattl
A freedom soliloquy by many. "Today was a good day and I didn't owe anyone anything" by Manuela Gernedel
A tired musical. "Der Lunsenring" by Hank Schmidt in der Beek
A daily soap with difficulties. "I thought everything was allowed" by Sebastian Kellig

The audience sit on swivel chairs. Surrounding him and her, 4 plays on 4 stages are played off, one after the other.

He and she are free and can do what they will.


DER LUNSENRING - "Ich dachte man darf alles" from Anna McCarthy on Vimeo.
https://vimeo.com/24012978

CRAP - ich dachte man darf alles from Anna McCarthy on Vimeo.

part 1 i thought everything was allowed demo from Anna McCarthy on Vimeo.



TODAY WAS A GOOD DAY AND I DON'T OWE ANYONE ANYTHING - "Ich dachte man darf alles" from Anna McCarthy on Vimeo.
DER LUNSENRING
I THOUGHT EVERYTHING WAS ALLOWED
TODAY WAS A GOOD DAY AND I DON'T OWE ANYONE ANYTHING
CRAP

Text über ICH DACHTE MAN DARF ALLES by Jenny Mues

Ich dachte man darf alles. Ein Gesamtes Kunstwerk.
Idee, Regie, Bühnenbild: Hedwig Eberle, Anna McCarthy 
Texte, Regie: Manuela Gernedel, Sebastian Kellig, Hank Schmidt in der Beek, Jürgen Schlattl
 


Wenn man vor ein paar Wochen die Gelegenheit gehabt hätte im Haus der Kunst bei an einem Künstlergespräch zum Thema Tanz teilzunehmen, das Chris Dercon mit Johan Simons, dem Intendanten der Münchner Kammerspiele, und  Tino Seghal  führte, hätte man vor allem eine vollendete Pirouette des recht beleibten Simons erleben können, die das kunstkritisch durchleuchtete Podium, für diesen Moment zu einer "echten" Bühne machte.
In dem von über 40 jungen Künstlern und Musikern aufgeführten vierteiligen Stück "Ich dachte man darf alles" ist es gewissermaßen der Zuschauer, welcher auf Bürodrehstühle platziert - es sind dieser hundert, die sich als Pulk in mit von 4 Bühnen aufhalten, die Stück um Stück, eine nach der anderen über einen Zeitraum von 2 Stunden geöffnet und bespielt werden, eine Pirouette dreht. Die Idee für diese Anordnung geht auf Hedwig Eberle und Anna McCarthy, bildende Künstlerinnen in München, zurück. Am Anfang steht die Idee ein Bauerntheater zu machen und hierfür befreundete und bekannte bildende Künstler, Musiker und Schreibende zusammenzubringen. So treffen im ersten Stück (Text: Sebastian Kellig) die karste bierschwere Logik der bayerischen Stuben  mit den Gentle-Manieren eines reisenden  "open minded Englishman" aufeinander und man entscheidet sich gemeinsam für den Tod eines  renitenten, Cockney sprechenden, kleinen,Jungen, welcher zur Verteidigung seiner Unangepasstheit das "but, I thought everything was allowed",  von sich gibt. Damit springt diese Losung gewissermaßen auf das Publikum über und vom schlichten, reduzieren Text und Interieur des Bauerntheaters geht es weiter zu schwingenden, virtuellen modernen Mädchenapocalypsen (Text: Manuela Gernedel, Musik: Manuela Gernedel, Nick Mc Carthy) , cineastisch geprägten Hardcore-Slapstick von Jürgen Schlattl bis zum dadaistischen Finale, dem Lunsen-Ring von Hank Schmidt von der Beek (Musik: Nick McCarthy, Sebastian Kellig, Damenkapelle u.A.). Herausragend ist neben den sehr feinen und brachialen Texten und kindhafter Dichtung, die Musik, in dem diese aufgehen und das Bühnenbild, das mitunter demonstrative Effekte herstellt.
Man könnte sagen, für dieses Stück wurde eben eine neue Form erfunden, die irgendwo zwischen Musical, Theater, Film und Malerei angesiedelt ist.
In gewisser Weise ist dieses Stück auch ein Kommentar zum schnöden Kunstbetrieb und zur Absurdität der herrschenden Ausstellungsformate, die die bildende Kunst bezähmen und durchleuchten.  Es scheint nur natürlich das Format des Theaters zu wählen, das gewissermaßen alle gleichzeitig angeht. Statt sich an Supernova-gesteuerten Ausstellungsriten abzuarbeiten oder diese zu pervertieren (Tino Seghal) steht hier die Aktion im Vordergrund, welche so grundlegend die zeitgenössische Kunst getragen hat, eine 360° Bewegung an welcher auch Simons mit seinem Theatergroep Hollandia mit gewirkt hat.
Zum Schauplatz: das Maximiliansforum in München befindet sich in einer Unterführung am Ende der Maximilansstraße, der Brilliantmeile Münchens. Somit weist alles auf eine Untergrund-Aufführung hin, die man jedoch weder als high oder low,  inter oder supra, sondern als gesamtes Kunstwerk definieren mag.

"Ich dachte man darf alles" ist vor allem das Gegenteil von Angst:
eine Grand Solution und eine Great Sensation.

- Jenny Mues
ICH DACHTE MAN DARF ALLES
Theater in Vier Teilen
Maximiliansforum, München


Hedwig Eberle & Anna McCarthy realisieren ein Theaterstück in Kooperation mit befreundeten Künstlern und Musikern:
Die Autoren Manuela Gernedel, Sebastian Kellig, Jürgen Schlattl & Hank Schmidt in der Beek haben für das Projekt jeweils ein Stück mit unterschiedlichsten Themen wie Liebe, kaffee- und kuchensüchtige Kinder, die große Freiheit und die Luns geschrieben.
Der surrealistischer Slapstick-Krimi CRAP von Jürgen Schlattl, Die große Freiheit TODAY WAS A GOOD DAY AND I DON’T OWE ANYONE ANYTHING von Manuela Gernedel, Die Daily Soap mit Schwierigkeiten I THOUGHT EVERYTHING WAS ALLOWED - Eine Deutsch-Englische Freundschaft in Neun Akten von Sebastian Kellig und Das Müde Musical DER LUNSEN-RING von Hank Schmidt in der Beek werden präsentiert mit musikalischer Live-Begleitung der Musiker Tagar, Albert Pöschl, Nick McCarthy, Damenkapelle & Anton Kaun.
Die Schauspieler sind alles Charaktertypen u.a. Künstler, Musiker, Ergotherapeuten, Krankenpfleger, Väter, Beamten, eine Schauspielerin und viele andere Laien.
Das Bühnenbild greift auf das klassische Bauerntheater zurück; rund um den Betrachter spielen sich die vier Stücke auf vier verschiedenen Bühnen ab.
Er und sie sind frei und dürfen alles.


AUFFÜHRUNGEN
Samstag        30 APRIL
Sonntag          1 MAI
Donnerstag     5 MAI
Freitag            6 MAI

Punkt 20:00

HIER GEHTS ZUM VORVERKAUF

SPECIALS:
Nach jeder Aufführung:
ICH DACHTE MAN DARF ALLES BAR
mit wechselnden Deejays aus dem Untergrund
3.Mai DAMENKAPELLE Live! & LP Release Party 19-24h
6.Mai große Abschlußparty mit allen Beteiligten an den Plattentellern und auf der Bühne
+ Bürodrehstuhlverlosung - jeder fährt mit Drehstuhl nachhause.
OPEN END


Die folgenden 4 Stücke werden an den jeweiligen Abenden hintereinander auf 4 verschiedenen Bühnen aufgeführt:
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Ein Müdes Musical

“DER LUNSEN-RING”

Autor: Hank Schmidt in der Beek 
Regie: Hank Schmidt in der Beek & Anna McCarthy 
Bühnenbild: Hank Schmidt in der Beek, Hedwig Eberle, Anna McCarthy 

Hauptgesang: Hank Schmidt in der Beek 
Chor: DAMENKAPELLE 
Musiker: Nick McCarthy, Albert Pöschl, Tagar, Sebastian Kellig

Text: Hank Schmidt in der Beek
Musik: Nick McCarthy und Sebastian Kellig
Regie: Hank Schmidt in der Beek & Anna McCarthy
Bühnenbild: Hank Schmidt in der Beek, Hedwig Eberle, Anna McCarthy
Choreographie: Julia Pfaller
Hauptgesang: Hank Schmidt in der Beek
Chor: DAMENKAPELLE
Musiker: Nick McCarthy, Albert Pöschl, Tagar, Sebastian Kellig, Basti Meihöfer, Rosalie Eberle, Sarah Gonputh, Arlo Yates und Freunde
Mädchen die kein Deutsch spricht: Sarah Gonputh/Raquel Schembri

(20 Gedichte)
Die Verse aus Hank Schmidt in der Beeks 2008 erschienenem Gedichtband-Debüt „20 Gedichte“ werden mittlerweile viel zitiert, und die Wendung Jetzt drückt’s mich in die Luns ist längst in den alltäglichen Sprachgebrauch so manchen müden Menschens eingekehrt.
In der musikalischen Bearbeitung durch die beiden Londoner Musiker Nick McCarthy und Sebastian Kellig haben diese 20 Gedichte nun endlich eine gebührliche Form für einen erstmaligen öffentlichen Vortrag gefunden .






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Ein Surrealistischer Slapstick Krimi

“CRAP”

Autor: Jürgen Schlattl
Regie:
Jürgen Schlattl & Anna McCarthy
Bühnenbild:
Hedwig Eberle, Anna McCarthy

Detektiv: Luko Hoffmann
Deborah Forrester: Aylin Neuhofer
Walther Forrester: Erol Dizdar

Musik: Anton Kaun, Tagar


Soll ich etwas Wahres sagen hörst du mich.
Hörst du mich überhaupt?
Willst du das herausfinden?
Ihr habt etwas zu verbergem.
Mit so einer blöden Frau
kann ich nicht reden!
Sie wollen uns doch nur hinhalten...

CRAP





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Eine Daily Soap mit Schwierigkeiten

“I THOUGHT
EVERYTHING
 WAS ALLOWED
Eine Deutsch Englische Freundschaft In Neun Akten.”

Autor: Sebastian Kellig
Regie:
Sebastian Kellig & Anna McCarthy
Bühnenbild:
Sebastian Kellig , Hedwig Eberle, Anna McCarthy
die Mutter: Edith Mirwald
der Vater: Maximilian Bildhauer
der Onkel: Federico Sanchez
das Kind: Hank Schmidt in der Beek
der Engländer: Justin Almquist
das englische Kind: Arlo Yates
Polizist 1: Peter Friedrich
Polizist 2: Tagar
Igitte Schwestern: Susi & Yvonne Klos


Muenchen / Froettmanning: Ein Vater, eine Mutter, ein gieriges Kind. Ein netter Onkel. Starker Kaffee und ein grosses Stueck Kuchen. Eine Vereinbarung. Eine leere Milchflasche, ein mysterioeser Englaender und ein Sohn der nie zuhoert. Ein verdorbener Nachmittag mit Cowboys und Indianern. Eine Vermisstenanzeige. Das Gesetz. Ein Telephonat, ein Befehl, eine Fahrt mit oeffentlichen Verkehrsmitteln. Schuld, Versuchung,   Verderben. Ein Hilferuf und eine Loesung. Das Ende.





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Die große Freiheit

“TODAY WAS A GOOD DAY AND I DON’T OWE ANYONE ANYTHING”

Autorin: Manuela Gernedel
Regie:
Manuela Gernedel & Anna McCarthy
Bühnenbild:
Manuela Gernedel , Hedwig Eberle, Anna McCarthy
Babette: Zora Klare-Thiessen
Celeste: Rosalie Eberle
Angelo (pfeiffer): Luzi
Stadtleute: Baya Franek, Stefane Gruber, Maria Ines Plaza, Gabi Blum, Julia Pfaller, Sabine Kuhn & N.n.
Musik: Manuela Gernedel, Nick McCarthy



Das Leben stellt man sich eigentlich immer wie ein Musical vor, mit einem selbst als eine der Hauptrollen, und es ist enttaeuschend wenn es nicht so ist.
Fuer einen Moment ist es eins: Zwei gehen in die Stadt, wirren durch die grosse Freitheit und eine Erfolgs-episode;  Ein musikalisch untermaltes Selbstgespraech braucht 10 Schauspieler zur Darstellung.





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Nach jeder Aufführung ab 22:00
Offen für alle
ICH DACHTE MAN DARF ALLES BAR
mit wechselnden Deejays aus dem Untergrund

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3 MAI
DAMENKAPELLE 
live! & lp release party
Das Debütalbum der DAMENKAPELLE erscheint auf Echokammer. Es wird am Abend live! gespielt und die Platte auf endlos Rille gelassen.
Ein Fan fasste das alles einmal ganz einfach zusammen:  "motopsychovixensmondoblacksnakemusiktollehexencountrypunkelektrorocken'rollmarschpolkaglamourösgranate".
http://www.myspace.com/damenkapelle


6 MAI
ABSCHLUSS PARTY
mit
allen Beteiligten an den Plattentellern und auf der Bühne !

u.a. Dizzy Errol, Tagar, Rumpeln, Nick McCarthy, Tomatoloco, Piko Be, Albert Pöschl, Hedwig Eberle, Anna McCarthy, DAMENKAPELLE, Karel van Bergen..... 
Djs Afrodermitis, Karel van Bergen
+ große einmalige Bürodrehstuhl Verlosung !


OPEN END

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